Amt für Soziokultur  

Über uns

Unser Selbstverständnis

Amt für Soziokultur

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Ziele / Aufgaben

Soziokultur ist Teil eines umfassenden Kulturbegriffs und bezieht alle Formen der Kunst, Kultur und Bildung ein. Daneben wird Kultur als etwas verstanden, das mit unserer Gesellschaft, mit dem Alltag und dem Leben der Menschen direkt zu tun hat. Soziokultur ist auch eine aktive Kultur, die von allen gestaltet werden kann und von der Beteiligung der Menschen lebt. Und sie ist eine soziale Kultur, die allen zugänglich ist, die integriert und das Miteinander fördert.

Dieser Prämisse folgend fördern wir mit unseren vielfältigen, niedrigschwelligen Freizeit- und Kulturangeboten gesellschaftliche Teilhabe und Miteinander, Kreativität und Kultur, Wissen und Bildung, Integration und Inklusion, Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement. Wir erreichen Menschen aller Altersgruppen, sozialer Schichten, unterschiedlicher Lebenssituationen und kultureller Herkunft. Unsere Einrichtungen sind sowohl Veranstaltungsorte als auch Orte für eigene, gemeinsame Aktivitäten, für Begegnung und Austausch.

Abteilung Stadtteilkultur und Kulturförderung

Abenteuerspielplätze

Die Abenteuerspielplätze Taubenschlag in Büchenbach und Brucker Lache in Bruck bieten ein Lern- und Erfahrungsfeld, in dem Kinder und Jugendliche ohne Noten- und Leistungsdruck der Schulen und außerhalb der Erwartungshaltung der Eltern ihre Fähigkeiten und Grenzen in vielfältiger Weise ausprobieren können und ausreichend Raum für kindliche Spielfreude und Neugierde finden. Dabei sind Art der Angebote und Möglichkeiten, aber auch der besondere – außerschulische – Ort gleichermaßen wichtig.

Kern der Konzeption der Abenteuerspielplätze ist der offene Betrieb. Kinder können während der Öffnungszeiten jederzeit und kostenfrei den Platz nutzen. Darüber hinaus kooperieren die Abenteuerspielplätze im Zuge der zunehmenden Ganztagesbetreuung an den Schulen und der damit verbundenen geringeren freien Zeit der Kinder vermehrt mit Schulen, Horten und Lernstuben, die klassen- und gruppenweise die Plätze besuchen. Eine besondere Bedeutung haben die beiden Abenteuerspielplätze während der Ferien­zeiten. Besonders in den Oster-, Sommer- und Herbstferien stehen sie den Kindern uneingeschränkt zur Verfügung.

Stadtteilzentren

Stadtteilzentren sind Treffpunkte für die Bürger*innen und Orte der gemeinsamen und aktiven Freizeitgestaltung. Zu den städtischen Bürgertreffs in Erlangen gehören der Bürgertreff Die Scheune in Büchenbach, die Bürgertreffs Die Villa und Isar 12 am Anger, der Kulturpunkt Bruck mit dem Nachbarschaftsgarten UnserGarten Bruck und verschiedene Räume in weiteren Stadtteilen.

Die Stadtteilzentren sind weitestgehend barrierefrei, die Angebote sind niedrigschwellig, kostengünstig und werden von allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten wahrgenommen. Es gibt Kurse (zum Beispiel zu Kreativität, Kunst, Bewegung, Kochen, Sprache), offene Treffs zu verschiedenen Themen und Anlässen, zu denen man einfach dazukommen kann, Beratungsangebote und Veranstaltungen (zum Beispiel Vorträge, Feste, Tanz-/Theateraufführungen, Konzerte). Die Bürger*innen können sich bei allem aktiv beteiligen: bei den Ideen für Programmangebote wie bei der Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen. Und sie können ihre eigenen Ideen realisieren, gemeinsam mit anderen und mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen der Bürgertreffs.

Die Räume in den Stadtteilzentren werden regelmäßig von rund 140 verschiedenen Vereinen, Kinder-, Freizeit- und Selbsthilfegruppen für ihre Treffen und gemeinsamen Aktivitäten kostenfrei genutzt. Außerdem können sie für private Feste und Feiern gemietet werden.

Der Bedarf an Stadtteilzentren bzw. öffentlichen Räumen für die Bürger*innen wächst. In den nächsten Jahren entstehen weitere Bürgerhäuser, zum Beispiel in Büchenbach und Eltersdorf.

Förderung des nichtkommunalen Kulturangebots (Kulturförderung)

Die Kulturförderung unterstützt nichtstädtische Kulturanbietende bei der Realisierung ihrer Projekte und Veranstaltungen durch Beratung und die Vergabe von Zuschüssen. Zuschüsse erhalten Künstler*innen, genauso wie Kulturvereine und auch große Kulturinstitutionen wie zum Beispiel das Kulturzentrum E-Werk.

Es werden grundsätzlich alle Sparten und Formen von Kunst und Kultur gefördert. Diese Unterstützung trägt dazu bei, dass das kulturelle Angebot und die kulturelle Vielfalt in Erlangen erweitert und gestärkt werden.

Abteilung Kinder- und Jugendkultur

Kinderkulturbüro

Das Kinderkulturbüro veranstaltet im Jahr etwa 50 Kinderkulturveranstaltungen, zum Beispiel Kinder- und Figurentheateraufführungen, Konzerte von Kinderliedermacher*innen, den Kinder- und Familienfasching und das „Kinderland“. Jeweils in den Oster- und Sommerferien organisiert das Kinderkulturbüro ein umfangreiches Kinderferienprogramm mit bis zu 700 Angeboten, von Kulturveranstaltungen über Workshops und Kurse bis zu Ausflügen und Besichtigungen. Bei den Ferienprogrammen wirken zahlreiche Kooperationspartner*innen mit, vor allem viele Erlanger Vereine.

Jugendclubs, Dachverband Erlanger Jugendclubs und Jugendhaus Wöhrmühle

Seit den 1970er Jahren stellen die selbstverwalteten Jugendclubs in Erlangen ein Experimentierfeld im soziokulturellen Sinne dar, das den Jugendlichen ein Höchstmaß an Möglichkeiten bietet, sich auszuprobieren. Die Jugendlichen organisieren Angebote und Projekte in eigener Verantwortung. Diese Form der Selbstorganisation fördert nicht nur die persönliche Selbstbestimmung, sondern regt zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement an.

Die Abteilung Kinder- und Jugendkultur unterstützt die Jugendlichen in den einzelnen Clubs sowie im Dachverband der Erlanger Jugendclubs e.V. durch Zuschüsse, Beratung und Begleitung.

Eltern-Kind-Gruppen

Die über das ganze Stadtgebiet verteilten Eltern-Kind-Gruppen, darunter zwölf betreute Spielgruppen, werden beratend begleitet und unterstützt, zum Beispiel bei der Suche nach einer passenden Eltern-Kind-Gruppe oder bei der Gründung einer neuen Gruppe.

Kinderspielplätze, Freizeit- / Trendsportanlagen (Spielplatzbüro)

Das Spielplatzbüro ist zuständig für die Bedarfsplanung, Konzeption und Ausstattung der öffentlichen Spiel-, Freizeit- und Trendsportanlagen in Erlangen. Damit einher geht auch die Organisation und Durchführung von Kinder- und Bürgerbeteiligungsprojekten. Speziell die direkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Spielplatzplanungen, Stadtteilerkundungen und bei stadtweiten Aktionen ist seit Jahrzehnten ein Schwerpunkt der Abteilung Kinder- und Jugendkultur und hier vor allem des Spielplatzbüros.

Zu den Aufgaben des Spielplatzbüros gehören außerdem die Bearbeitung von Anregungen und Beschwerden (Spielplatztelefon), die Beratung anderer Dienststellen der Stadtverwaltung und von Dritten sowie die Vermietung von Freizeitanlagen und Grillplätzen an Privatpersonen und Privatveranstalter*innen.

 

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Stintzingstraße 46, 91052 Erlangen, Deutschland

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