Neubau Stadtteilhaus West

Gemeinsam gestalten
Gemeinsam erleben

Bürgerbeteiligung Neubau Stadtteilhaus West am Rudeltplatz

Das Stadtteilhaus West am Rudeltplatz wird gebaut. Und die zukünftigen Besucherinnen und Besucher sind gefragt, noch bevor konkrete Entwürfe entstehen. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Die Baupiloten veranstaltete das Amt für Soziokultur 2019 mehrere Aktionen, bei denen Sie mitreden, mitplanen und mitbauen konnten.

Entstehen soll ein soziokulturelles Zentrum mit einer Stadtteilbibliothek. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Ideen für dieses Stadtteilhaus der Zukunft. Das können konkrete Ideen für Aktivitäten oder atmosphärische Qualitäten wie Ruhe und Lebendigkeit sein. Vieles ist möglich, aber dafür braucht es Ihr Wissen: Was möchten Sie in und mit Ihrer Nachbarschaft erleben? Der Beteiligungsprozess lief über 5 Monate und findet an 4 zentralen Terminen statt. 

Die Leitung des Beteiligungsverfahrens liegt beim Amt für Soziokultur und der Stadtbibliothek Erlangen. Das Architekturbüro „Die Baupiloten“ aus Berlin moderiert den Prozess und führt mit unvoreingenommenem Blick zum Ziel. Sie übersetzen die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in ein räumliches Programm, das in die Bauplanungen einfließen wird.

Kommentiertes Raumdiagramm als Ergebnis der Beteiligung

Konkrete Ergebnisse!

Am 16. Juli waren über 100 Bürgerinnen und Bürger Büchenbachs versammelt, um sich das Ergebnis des Beteiligungsprozesses vorstellen zu lassen. Luisa Rubisch von den Baupiloten präsentierte die Ergebnisse und die beteiligten Ämter sprachen dabei über die Visionen und Ideen, die der intensive Austausch mit der Bürgerschaft ausgelöst hat. Stephan Beck, Leiter des Amts für Soziokultur, wies darauf hin, dass wohl bis Ende des Jahres konkrete Raumpläne und erste Entwürfe zur Verfügung stünden, die dann bei einem neuen Termin allen Interessierten zur Diskussion gestellt werden.

Für einen kurzen Überblick finden Sie hier das Raum- und Funktionsdiagramm, das die Baupiloten aufgrund der Workshops erstellt haben. Es definiert atmosphärische Raumideen und setzt sie miteinander in Beziehung. Dabei erschließt sich auch die gewünschte Öffnung und Geschlossenheit der jeweiligen Raumfunktionen.

Für ausführlichere Informationen haben wir Ihnen das Ergebnis der Beteiligung auf dieser Seite zusammengefasst

Eindrücke von der Ergebnispräsentation, den Workshops, dem Infoabend und der Wünschepostkartenaktion

Dies war der Weg der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung!

Die Wünschpostkarte baumelt im Wind

Wünschepostkarte

Am 15. und 16. März war die Stadt Erlangen zusammen mit den Baupiloten im Stadtteil unterwegs und fragten die Bewohner Büchenbachs nach Ihren Wünschen und Ideen für das neue Stadtteilhaus. Der Zuspruch und die Neugierde der Menschen waren groß und es wurde spürbar, wie wichtig das neue Begegnungszentrum für Büchenbach ist.

 

Kennenlernen – Infoabend

Zum Auftaktabend des Beteiligungsverfahren kamen über 100 Büchenbacherinnen und Büchenbacher zusammen, um sich von der Präsentation der Baupiloten zum Mitgestalten anregen zu lassen. Susanne Hofmann von den Baupiloten beschrieb ihren Ansatz für das Beteiligungsverfahren und was in den kommenden Werkstätten für Workshops geplant sind. Und sie erzählte von den spannenden Antworten, die die Wünschepostkarten ergeben hatte.
Die Ämter, die am Stadtteilhaus beteiligt sind, präsentierten ihre Vision eines modernen Kommunikationszentrums für den Stadtteil und OB Florian Janik und Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens riefen die Bürgerinnen und Bürger auf, sich engagiert an den Workshops zu beteiligen und Nachbarn und Freunde mitzubringen.

Auch die Kinderbetreuung durch das Team der Jugendkunstschule fand begeistert Anklang bei den kleinen Büchenbacherinnen und Büchenbachern.

Susanne Hofmann von den Baupiloten lässt sich die Visionen zum Stadtteilhaus erklären

Visionenwerkstatt

Die Visionenwerkstatt markiert den konkreten Einstieg in den gemeinsamen Gestaltungsprozess. In zwei ausführlichen Workshops in der Heinrich-Kirchner-Schule gab es Gelegenheit für Büchenbacher Bürgerinnen und Bürger, ihre eigenen Gedanken und Vorstellungen zu entwickeln und gegenseitig zu präsentieren. Zum Einstieg konnte man mit dem Atmo-Mosaik aus einer Vielzahl an bunten Teilen seine ganz persönliche Vision des Raumgefüges für das neue Stadtteilhaus entwerfen. Hier ging es um die Beschaffenheit der Eingangssituation, genauso wie über die Qualität von Rückzugsecken. Oder die Frage, ob ein zentraler Raum für mich wichtiger ist wäre als eine gemütliche Wabenarchitektur. Diese Collagen wurden dann einander vorgestellt und beschrieben.

Intensiver wurden die Workshops dann mit dem Raumtraum-verhandeln-Spiel. In gemeinsamer Gruppenarbeit galt es hier, die gewünschten Funktionen der neuen Räume zu beschreiben und sie in der Diskussion in Beziehung zu setzen. Wie wichtig ist mir der Leseort in der Nähe der Bibliothek? Was erwarte ich von einer offenen Werkstatt? Gerade in der gemeinsamen Beschäftigung kam es zum intensiven Austausch mit der eigenen Alltagserfahrung und zu faszinierenden Erkenntnissen, was ein gemeinsamer Lebensort alles leisten sollte. Am Schluss musste der Diskussion ein Ende gesetzt werden, denn die Zeit verging wie im Flug.

Die Baupiloten haben nun vier Wochen Zeit, die Ergebnisse auszuwerten und in der Weiterdenken!-Werkstatt gemeinsam mit den Bürgern weiter zu entwickeln.

Ein Teilnehmer formuliert Ideen

Weiterdenken!-Werkstatt

Gestärkt mit den Ergebnissen der Vsionenwerkstatt ging es nun einen Schritt weiter. Die Weiterdenken!-Werkstatt baut auf den bisherigen Ergebnissen auf und konkretisierte die Ideen in zwei neuen Formaten: Den Tuschelrunden und dem Planspiel II.

Es ging dabei um großzügige Öffnungszeiten, eine generelle Offenheit allen Stadtteilbewohnerinnen gegenüber und um nötige Rückzugsräume. In den Gesprächen und Tuschelrunden waren offene Lagerfeuer auf dem Dach mindestens so wichtig wie Photovoltaikanlagen. Eine Genießerlounge darf dabei ebenso nicht fehlen wie ein inspirierendes Entdecker-Lab. Auch herrschte weitgehend Einigkeit darüber, dass die Bücherei mit ihrem Angebot im ganzen Haus verteilt sein sollte und nicht nur in einem abgeschlossenen Bereich. Dieser Gedanke kommt der Stadtbücherei mit ihrem Konzept der “Open Library” dabei durchaus entgegen. Auch der Außenbereich wurde oft mit in die Vorstellungen und Nutzung einbezogen, was der Vertreter vom Erlanger Stadtgrün aufmerksam notierte.

Welche Elemente und Visionen zusätzlich den “Neuplanern” wichtig waren, wird die Abschluß-Veranstaltung zeigen. Am 16. Juli treffen wir uns wieder in der Heinrich-Kirchner-Schule, wo wir die Ergebnisse vorstellen und mit allen interessierten Büchenbacherinnen und Büchenbachern diskutieren.

Aber schon jetzt sind die beteiligten Ämter und ihre Mitarbeitenden von der Breite und Kreativität der Vorschläge begeistert.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Zur besseren Planung freuen wir uns über Anmeldungen an: ideen@stadtteilhauswest.de.
Kurzentschlossene sind ebenso herzlich willkommen! 

Benötigen Sie Unterstützung beim Besuch der Veranstaltungen? Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen gerne.

Projektpartner

Stadt Erlangen
Amt für Soziokultur

Stintzingstr. 46
91052 Erlangen

Die Baupiloten

Die Baupiloten BDA
Feurigstr. 54
10827 Berlin
www.baupiloten.com  

Link zur Webseite Baupiloten

Architekten Rößner + Waldmann

Geisbergstr.7
91056 Erlangen
www.architekten-roessner-waldmann.de

Kontakt

Stadt Erlangen, Amt für Soziokultur 

Stintzingstraße 46
91052 Erlangen

Sprechzeiten
Öffnungszeiten Kasse

 

Mittwoch geschlossen

Anfahrt
Haltestellen: Paul-Gossen-Straße / Koldestraße
Buslinien 209, 254, 280, 281,289, 286

 

wtfdivi014-url1

Amt für Soziokultur

Amt für Soziokultur

Amt für Soziokultur
Stintzingstraße 46, 91052 Erlangen, Deutschland

Amt für Soziokultur

Direction